Sabine Naumann

Über mich

Interim Finanzleitung & Projektunterstützung

Als Kind wollte ich Theater spielen und Bücher schreiben. Heute stehe ich vor Delegiertenversammlungen und Boardmeetings und präsentiere Zahlen. Was auf den ersten Blick weit auseinanderliegt, hat mehr gemeinsam, als man denkt: In beiden Fällen geht es darum, dass eine Botschaft wirklich ankommt.

Genau da liegt das Problem, das ich löse.

Wen ich begleite

Ich arbeite mit gemeinnützigen Organisationen, Verbänden und Social-Impact-Startups – mit Geschäftsführerinnen, ehrenamtlichen Vorständen und Gründerinnen und Gründern, die Verantwortung tragen, im Finanzbereich aber oft allein dastehen.

Die Ausgangslage ist erstaunlich ähnlich, ob e.V. oder Startup: Gesteuert wird über die BWA und die Vergangenheit. Man sieht, was war – aber nicht, wohin es geht. Und wenn Vorstand, Fördergeber oder Board Fragen stellen, fehlt die belastbare Grundlage, um sie sicher zu beantworten. Der Steuerberater ist da, aber er löst das operative Steuerungsproblem nicht. Das ist auch nicht seine Aufgabe.

Was ich mache: Aus Buchhaltung wird Steuerung

Ich bringe Finanzführung ins Haus – auf Zeit, in Senior-Qualität, ohne die Fixkosten einer Vollzeitstelle. Fractional oder interim, je nachdem, was Sie brauchen.

Konkret heißt das: Ich baue die Kette auf, an der es meist fehlt – von der Planung über den Bericht und die Analyse bis zur Entscheidung. Ich sorge dafür, dass Ihre Zahlen gremien- und board-sicher werden: dass Sie vor Vorstand, Mitgliederversammlung oder Investoren stehen und wissen, was Sie sagen. Und ich baue Strukturen, die tragen, auch wenn ich selbst nicht mehr jeden Tag da bin.

Eines mache ich dabei ausdrücklich nicht: Ich treffe Ihre Entscheidungen nicht. Finance liefert Antworten und Grundlagen – entscheiden tun Sie. Diese Grenze ist mir wichtig, weil genau sie den Unterschied macht zwischen Abhängigkeit und echter Entlastung.

Woran Sie das messen können

Bei Naturland e.V. habe ich zweieinhalb Jahre lang als Head of Finance den Finanzbereich eines wertegetriebenen Verbands aufgebaut – als erste Frau und erste Nicht-Geschäftsführerin, die dort vor der Delegiertenversammlung Zahlen präsentiert hat. Wir haben das Kostencontrolling neu gedacht, die internen Berichte klarer strukturiert und eine hybride, transparente Planung eingeführt. Aus einer Buchhaltungs-Monokultur wurde ein steuerungsfähiger Finanzbereich – und ein Team, das die Zyklen heute selbstständig trägt.

Bei einem SaaS-Startup in der Series-A-Vorbereitung habe ich die andere Seite gebaut: Reporting und Liquiditätssteuerung zur Überwachung der Runway, MRR-Entwicklung und -Prognose, Kostenstellenstruktur und Monatsabschluss-Routinen als Fundament für Investoren-Reporting und Series-A-Readiness – inklusive Jahresabschluss inhouse und Finance-Support in der Finanzierungsrunde. Auch die internationale Struktur lief mit: intern der Aufbau der Verrechnungspreis-Dokumentation und die finanzseitige Betreuung der US-Tochter (Inc.), in enger Abstimmung mit der begleitenden Kanzlei.

Zwei Welten, ein Muster: aus rückblickenden Zahlen wird vorausschauende Steuerung.

Warum ich Gründerinnen und Gründer verstehe

Finance war für mich nie nur Beruf – sie war immer auch Familiensache. Seit 2002 verantworte ich die Finanzseite der Selbständigkeit meines Mannes: vom Einzelunternehmer mit dem Lager in der Garage bis zum etablierten E-Commerce im DACH-Raum. Von der Planung über die Personalthemen bis zur Steuererklärung haben wir alles intern gestemmt; erst ab einer gewissen Größe übernahm eine Sachbearbeiterin die operative Buchhaltung im Haus. Ich kenne den Tisch, an dem über Liquidität, Wachstum und das nächste Risiko entschieden wird, nicht aus der Beratung – sondern von innen. Deshalb schaue ich bei Startups nicht von außen darauf, sondern denke von innen mit.

Was mich trägt

Vertrauen und Transparenz sind für mich keine Werte fürs Leitbild, sondern Arbeitsgrundlage. Ich sage, was ist – auch wenn es unbequem ist. Und ich höre zu, bevor ich rechne. Denn die beste Analyse nützt nichts, wenn sie an der eigentlichen Frage vorbeigeht.

Vielleicht ist das der Punkt, an dem sich Theater, Bücher und Bilanzen doch treffen: Es geht immer darum, komplexe Dinge so zu erzählen, dass Menschen sie verstehen – und handeln können.

Wenn das nach Ihrer Situation klingt

Dann lassen Sie uns sprechen. Kein Pitch, kein Verkaufen – ein ehrliches Gespräch darüber, wo Sie stehen und was Sie brauchen.

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